Mit der konstituierenden Sitzung ist gestern der Betrieb im Stadtrat angelaufen. 40 Rätinen und Räte füllen den großen Saal im Schloss. Jeder hat sehr viel Platz. Die Zuschauerreihen waren gut gefüllt. Das lag an Altstatdräten und Familienmitgliedern der Neuen. Bürgermeister und Verwaltung sitzen frontal auf der erhöhten Bühne, die Gewählten gegenüber, fast wie früher im Klassenzimmer. Die von der Verwaltung entwickelte und durchgesetzte Anordnung des Gremiums ist nicht ideal. Viele sehen sich nicht. Säulen stehen uns zusätzlich im Weg. Vielleicht setzt sich hier noch eine bessere Lösung durch.
Ich mache hier mal den Anfang und versuche Fakten, Hintergründe und Stimmungen zu euch zu transportieren. Noch besser und vollständig stehen Informationen im Ratsinformationssystem unter friedberg.de zur Verfügung. Dort findet Ihr alle Sitzungsunterlagen und Protokolle. Noch besser ist hingehen und zuschauen und zuhören. Herr Gold hat das regelmäßig sechs Jahre lang getan, jetzt sitzt er für die FW im Stadtrat. Auch viele andere Neulinge in den anderen Fraktionen haben über viele Jahre intensiv im politischen Raum gearbeitet und lenken jetzt mit die Geschicke der Stadt. Wir sind mit vier neuen Teams der CSU, der SPD, den starken Grünen und den freien Wählern konfrontiert. Der unübersichtliche Saal und die unvernünftige große Zahl werden es uns nicht einfach machen.
Die Bürgermeistestlvertreter, Richard Scharold (2.) und Ulli Sasse-Feile (3.) wurden mit großer Mehrheit fraktionsübergreifend gewählt. Die dritte Bürgermeisterin hatte einen Gegenkandidaten, Egon Stamp.
Die Sitzung verlief harmonisch und effektiv. Der erste Teil der Tagesordnung konnte planmäßig abgearbeitet werden. Die Technik wies noch Mängel auf. Nicht jede Wortmeldung war zu hören und das Abstimmen auf elektronischem Wege bei der Besetung der Verwaltungsräte funktionierte noch etwas zufällig.
Heute Abend 19:00 geht’s weiter,
liebe Grüße euer alter und neuer Fraktionsvorsitzender wro
Ich bin von der Kollegin und dem Kollegen für weitere drei Jahre an diese Front geschickt. Der Kollege von der CSU, Thomas Kleist ist auch schon für die nächsten zwei Jahre gewählt. Hatzold, Sasse-Feile und Stamp werden wohl auch weiter machen, wir werden sehen.
Blieb die Fraktionsgröße bei 3?
Nein. Da gab es eine umfangreiche Ausarbeitung der Verwaltung und einen engagierten Vortrag des Kommunalreferenten. Er beruft sich auf ein Urteil von 2025. Die A.. sind auch Fraktion. Die Mindeststärke ist 2.
Friedrich hat im Vorfeld recherchiert und mir das Urteil zur Verfügung gestellt. Vielleicht kann es jemand ubernehmen, Friedrich weiter mit in diesen Chat einzubinden und wir können demnächst hierzu seine Abhandlung lesen.