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Wolfgang Rockelmann
AdministratorDie Ernennung Friedberg zur großen Kreisstadt wäre ein wichtiger Schritt in der Geschichte unserer Stadt. Friedberg kann das und Friedberg will das. Dadurch wird er auch die eine oder andere Wunde aus der Landkreis Gebietsreform nachträglich geheilt.
Die Berichterstattung zu diesem Thema in der Presse weist aber auf ein anderes Problem hin. Wir die Parteifreie Bürger kommen wieder nur als Fußnote am Schluss vor. Wir müssen dringend ein eigenes Berichtssystem aufbauen. Die drei Stadträte können oder wollen das alleine wohl nicht leisten. Die Mitglieder der Parteifreien Bürger Friedberg sind aufgerufen sich an so einem Berichtswesen zu beteiligen. Das kann hier in diesem Forum geschehen oder dort kurze Meldungen in den neuen sozialen Medien.
Unser Mitglied Gerhard Schallermeir war als Gast in der Sitzung und Zuhörer. Er kann euch bei nächster Gelegenheit die Unterschiede von dem, was in der Sitzung tatsächlich ablief, zur Berichterstattung in der Presse erläutern. Übrigens ein guter Tipp, besucht die Stadtrats- und Ausschusssitzungen entweder im Schloss und im Rathaus oder demnächst im Livestream.
Wolfgang Rockelmann
AdministratorGroße Kreisstadt
In seiner letzten Sitzung hat der Stadtrat nach allen Formalien für die Konstituierung zur neuen Sitzungsperiode noch einen sehr wichtigen Beschluss gefasst. Die Stadt Friedberg stellt den Antrag zur großen Kreisstadt. Dieser Antrag wurde mit sehr großer Mehrheit verabschiedet. Nur zwei grüne Stadträt*innen stimmten dagegen. Wir haben diese Idee immer mitgetragen.
Wolfgang Rockelmann
AdministratorDiese Wahlperiode des Stadtrats ist noch jung, aber nach zwei Ältestenratssitzungen, drei Fraktionssitzungen und drei Stadtratssitzungen ist der Start erfolgt und gelungen. Alle Formalien sind erledigt, die Stellvertreter des Bürgermeisters sind gewählt. Ausschüsse sind benannt und besetzt und alle mehr oder weniger begehrten Posten sind verteilt. Der Stadtrat hat eine neue Satzung und eine neue Geschäftsordnung. Nur die teilweise neu geregelten Pfleger müssen wir noch besetzen. Da wird es noch mehr Ansprüche als Stellen geben.
Wir konnten uns als Parteifreie bemerkbar machen und uns ist es auch gelungen, durch gute Kontakte und Zusammenarbeit wichtige Veränderungen einzuleiten. Hybride Sitzungen werden möglich und alle Bürgerinnen und Bürger können in Zukunft die Sitzungen im Live-Stream auch zuhause verfolgen.
Für unsere kleine Fraktion wird es schwer sein, immer bei allen Gelegenheiten präsent zu sein. Lisa muss neben ihren vielfältigen beruflichen, sportlichen und ehrenamtlichen Aufgaben jetzt zusätzlich nach Aichach in den Kreistag und Siegbert ist beruflich weit weg, kommt aber zu den Stadtratssitzungen. Als Fraktionsvorsitzender werde ich versuchen Schwerpunkte zu setzen. Für die Parteifreien ist es aber umso wichtiger, dass das Team vom Wahlkampf, dass die Basis zusammensteht und weiterarbeitet. Nehmt euch ein Beispiel an der SPD und deren Motor, Ulli Sasse-Feile. Sechs Jahre Fleiß und kontinuierliche Arbeit an der Basis wurden belohnt. Wenn wir erst wieder wenige Wochen vor der nächsten Wahl aktiv werden, schrumpfen wir weiter, oder verschwinden sogar ganz von der stadtpolitischen Bühne.
Jetzt ist erst mal Urlaub und der Stadtrat hat gut vier Wochen Sitzungspause. Erholt euch gut und ich wünsche allen schöne Pfingsttage. Möge der Geist uns allen weiterhelfen.
liebe Grüße wro
Wolfgang Rockelmann
AdministratorMeine Antwort:
Sehr geehrter Herr Weindl,
da kann ich Ihnen eine klare Antwort geben. Die Parteifreie Bürger waren am vergangenen Sonntag nicht auf dem Pfingstmarkt vertreten. Warum? Wir waren auch in der Vergangenheit auf keinem der Friedberger Jahrmärkte weder zur normalen Zeit zwischen den Wahlen noch in Wahlkampf Zeiten mit einem Stand oder anderer Werbung präsent. Wäre es denn wirklich wünschenswert, dass alle Parteien an Veranstaltungen wie den Friedberger Jahrmärkten mit immer größeren Ständen vertreten sind. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Besucher unserer Altstadt, den Jahrmärkten und der Friedberger Geschäfte dies wirklich wünschen. Wo sind dann weitere Grenzen, auf dem Volksfest beim Altstadtfest bei Veranstaltungen wie dem Halbmarathon oder beim Fête de la Musique in der Altstadt?
Wir sind immer für alle Bürgerinnen und Bürger ansprechbar und für viele Themen offen. In besonderen Fällen und natürlich vor Wahlen gehen wir mit unseren Themen, Programmen und den Kandidatinnen und Kandidaten auch auf die Straße. Dabei sollten wir es aber auch belassen.
Im übrigen drängt sich der Verdacht auf, dass es sich bei dem von Ihnen angesprochenen Beispiel nicht um Mittel und Aktionen des hiesigen Orts- oder Stadtverbandes handelt. Und es geht wohl auch nicht im Schwerpunkt um lokale Themen.
Ich selbst freue mich auf angenehme Gespräche mit Ihnen, gerne auch bei einem Friedberger Jahrmarkt, aber dann ausschließlich als Besucher. Lassen Sie uns dabei diskutieren, ob es ein Weg sein kann, den öffentlichen Raum ständig für politische Aktionen zu öffnen und dass wir uns daran auch bei jeder sich bietenden Gelegenheit beteiligen, oder ob dies gerade populistische Strömungen befördert. Denken Sie an Umzüge und Kundgebungen und behalten Sie die Geschichte im Auge. Dass am Ende wieder nur eine Farbe marschiert und ihre Fähnchen schwenkt, das wollen wir alle nicht.
Liebe Grüße
Wolfgang Rockelmann
Wolfgang Rockelmann
AdministratorAfD war da – wo waren Sie?
Mail von Herrn Weindl am 18.05.2026
Sehr geehrte Friedberger Ortsvorsteher und -vorsteherinnen der „etablierten“ Parteien,
sehr geehrte Friedberger Bürgermeisterkandidaten und -kandidatinnen der letzten Stadtratswahl,
sehr geehrte Friedberger Fraktionsvorsitzende,die Wahlen sind vorbei und Sie sind verschwunden!
Die einzige Partei, die am heutigen Marktsonntag wieder mit einem Stand vertreten war (noch dazu mit einem sehr großen), ist die AfD. Und das ist sie im Gegensatz zu all Ihren Parteien seit Jahren auch unter den Legislaturen fast regelmäßig an allen Marktsonntagen.
Mit Ihrem kompletten Abtauchen gleich nach den Kommunalwahlen bringen Sie auf beschämende Weise zum Ausdruck, dass Sie lediglich an den Stimmen, aber nicht an der Meinung der Wähler und Wählerinnen interessiert sind. Alle sechs Jahre „bürgernahes“ Stadtteilgrillen veranstalten, hier ein Blümchen, da ein Schokolädchen am Wochen- und Jahrmarkt verteilen und den Wählern mit warmen Worten Honig um den Mund schmieren – und dann nach errungenem Mandat von der Bildfläche verschwinden, das ist in meinen Augen blanker Hohn den Bürgen gegenüber.
Wenn Sie als die Basis der etablierten Parteien der AfD kampflos auch unter dem Jahr das Feld überlassen, dann sind die Mehrheiten für die AfD bei der nächsten Bundes- und Landtagswahl vorprogrammiert. Und dann dürfen auch Sie sich nicht aus der Verantwortung reden, dass es nur an Berlin oder München gelegen habe. Nach den Wahlen ist vor den Wahlen und Sie sind die politischen Verantwortungsträger vor Ort!
Darum:
wachen Sie bitte schnellsten auf und zeigen Sie so wie die AfD das ganze Jahr Präsenz, um dieser Partei die Stirn zu bieten. SIE sind in die politische Basis, die ganzjährig vor Ort den Nährboden für demokratische und handlungsfähige Parlamente in diesem Land mitgestaltet!!!Mit um unsere Demokratie sehr besorgten Grüßen.
Manuel Weindl
Wolfgang Rockelmann
AdministratorDie „alte Seite“ hier dient nur noch der Fraktion zur Kurzdarstellung und Information. Ferner enthält diese den mit Passwort geschützten Bereich für die Mitglieder der Parteifreien Bürger und natürlich dieses Forum.
parteifreie-buerger-friedberg.de/mitglieder-bereich/
Andere Abschnitte und Teilbereiche kann ich gerne zu Gunsten der neuen Seite weglassen. Bitte nur schreiben oder sagen. Ich habe schon sehr viel gelöscht.
14. Mai 2026 um 05:57 Uhr als Antwort auf: Unser regelmäßiges Treffen beim Kreisi am 13.05.2026 #3653Wolfgang Rockelmann
AdministratorEin Blick in die Glaskugel
Wie werden sich Bündnisse entwickeln und Machtverhältnisse verschieben.
Hier lohnt der Blick nach Aichach und in den Kreistag. Der FW Landrat baut auf eine stabile Startkoalition von
22 +1 + 10 Kreisräten
aus der CSU/FDP Fraktion 23
und der Fraktion der FW 10Dies ist eine stabile Basis. Freie Wähler und CSU werden sich, wie auch in Bayern zu einer dauerhaften Zweckgemeinschaft zusammen finden. Die FDP wird darin aufgesogen werden und an Bedeutung verlieren. Auch wenn die FDP weiter nicht im Landtag vertreten sein wird, hat sie 2032 das Recht, eine Liste für den Kreistag ohne Unterstützerunterschriften aufzustellen, wenn Frau Böhm bei der Stange bleibt und nicht zu einer anderen Partei übertritt.
Im Stadtrat von Friedberg reicht es für die gleiche Koalition knapp nicht für die absolute Mehrheit. Allerdings gibt es auch außerhalb der CSU/FDP Fraktion keine andere Möglichkeit zu einem Block mit einer absoluten Mehrheit. Die macht es spannend. In Friedberg ist die FDP mit ihren jetzt zwei Stadtratssitzen dauerhaft an die CSU gebunden. Alleine braucht sie 2032 Unterstützerunterschriften, wenn sie wieder eine Eigene Liste aufstellen will und bis dahin immer noch nicht im Landtag vertreten ist.
Die Kreispolitik wird durch diese Abhängigkeiten die Stadtpolitik stärker beeinflussen. Umgekehrt ist der Einfluss Friedbergs geschrumpft.
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